Die Revolution geht weiter!

Mittwoch, 06. Februar 2019, 19.30 Uhr, abraxas
Die Revolution von 1918/19 in Augsburg 
Eine dokumentarische Lesung

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Revolution und Experiment“ werden in einer Collage aus zeitgenössischen Dokumenten die Revolutionsereignisse in Augsburg zwischen Oktober 1918 und April 1919 rekonstruiert. Auf die friedliche Revolution vomm 8. November folgte eine Doppelherrschaft von Arbeiter- und Soldatenrat und Stadtverwaltung, bis die Ermordung Kurt Eisners auch in Augsburg zu gewaltsamen Ausschreitungen führte. Und obwohl Augsburg die Ausrufung der Räterepublik zurücknahm, marschierten regierungstreue Militärverbände in Augsburg ein und beendeten das Experiment mit Gewalt.

Die Texte – Flugblätter, Aufrufe, Zeitungsartikel, Erinnerungen, Polizeiberichte – lesen Carmen Achter, Gerald Fiebig, Gerhard Fürmetz, Alfred Hausmann, Matthias Klösel und Ute Legner, die Kommentierung übernimmt Reinhold Forster. Der Abend ist ein Gemeinschaftsprojekt der GeschichtsWerkstatt Augsburg mit der geschichtsagentur und loop30/abraxas.


Samstag, 23. MÄrz 2019, 14 Uhr
Treffpunkt: ehem. Straßenbahndepot Senkelbach („Tür an Tür“)
Das „Blutostern“ von 1919 in den Wertachvorstädten
Ein szenisch-historischer Spaziergang

Beim Vorgehen gegen die Münchener Räterepublik wurde an Ostern 1919 Augsburg durch regierungstreue Truppen besetzt. Dabei kamen über 40 Menschen ums Leben, die Hälfte davon in den Wertachvorstädten, der Hochburg der Augsburger Arbeiterbewegung.
Gemeinsam mit dem Staatstheater Augsburg bietet die VHS eine besondere Stadtführung an, in der die historischen Ereignisse an den Originalschauplätzen anhand von Zeitungs- und Untersuchungsberichten rekonstruiert werden.

Mit Reinhold Forster (geschichtsagentur augsburg) und Schauspieler*innen des Staatstheaters Augsburg.
Szenische Einrichtung: Dorothea Schroeder
Teilnehmerbeitrag:  7 Euro, Anmeldung über die vhs Augsburg

Di., 02.04.2018, 19 Uhr
MAN Museum, Heinrich-von-Buz-Str. 28
Die Räterepublik in Augsburg
Vortrag und Diskussion

Von 7. – 13. April 1919 herrschte in Augsburg die Räterepublik. Anknüpfend an den szenisch-historischen Spaziergang am 23.03.19 soll im Rahmen dieser gemeinsamen Veranstaltung mit dem Staatstheater Augsburg die Bedeutung der Ereignisse erforscht und ihren Auswirkungen für die Gegenwart befragt werden. Welcher Einfluss hatte die siebentägige Räterepublik auf die Geschichte Augsburgs? Welche Rolle spielt die Vergangenheit Augsburgs als Industrie- und Arbeiterstadt im öffentlichen Bewusstsein der Stadt?

Mit Reinhold Forster (geschichtsagentur augsburg)

Schauspieler*innen des Staatstheaters Augsburg und Schüler*innen des Maria-Theresia-Gymnasiums.
Moderation: Ellen Diehl (Friedrich-Ebert-Stiftung)

Staatstheater Augsburg PLAN A
In Kooperation mit der vhs Augsburg und der geschichtsagentur augsburg.

Mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der IG Metall und der MAN Energy Solution.


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